Einblicke in meine Arbeit
Handwerk, Materialien und der Weg zum fertigen Schmuckstück
Hier erhalten Sie einen Blick hinter die Kulissen – von den ersten Handgriffen bis zu den letzten Feinarbeiten.
Hier erhalten Sie einen Blick hinter die Kulissen – von den ersten Handgriffen bis zu den letzten Feinarbeiten.
In meinem Atelier beginnt jede davon mit sorgfältiger Handarbeit und einem tiefen Verständnis für Materialien und Techniken. Auf dieser Seite zeige ich Ihnen Einblicke in meine Werkstatt sowie Wissenswertes über Edelmetalle, Herstellung und Pflege.

Für meine Schmuckstücke verwende ich ausschliesslich Edelmetalle aus einem geschlossenen Kreislauf. Das Material stammt nicht aus neuem Minenabbau, sondern wird aus bestehendem Schmuck, Goldwaren oder technischen Bauteilen rückgewonnen und zu Feingold aufbereitet.
Auch bei der täglichen Arbeit entstehende Reste wie Späne, Feilstaub oder ausgeschmolzene Fassungen werden gesammelt und dem Kreislauf wieder zugeführt. Gemeinsam mit Altgold aus Kundennachlässen gelangt dieses Material in die Raffinerie, wo es eingeschmolzen, gereinigt und von Legierungsmetallen getrennt wird.
Aus dem so gewonnenen Feingold entstehen neue Drähte, Bleche oder Gussstücke, die ich für meine Arbeiten einsetze. Auf diese Weise bleibt das Edelmetall dauerhaft im Umlauf – ressourcenschonend, verantwortungsvoll und vollständig nachvollziehbar.
Die Quelle meines Edelmetallhalbzeugs ist durch den Responsible Jewellery Council (RJC) in London zertifiziert und garantiert, dass es sich ausschliesslich um Recycling-Edelmetall handelt.
So entstehen Schmuckstücke mit möglichst geringem ökologischem Fussabdruck und unter nachvollziehbar ethischen Voraussetzungen.
Edelmetalle faszinieren seit Jahrhunderten – nicht nur wegen ihrer Seltenheit, sondern wegen ihrer Beständigkeit. Sie reagieren kaum mit Sauerstoff, laufen nicht an und behalten ihren Glanz über Generationen hinweg.
Ich arbeite hauptsächlich mit 750er Gold. Das bedeutet, dass 75 % des Metalls aus Feingold bestehen, während die restlichen 25 % aus Legiermetallen wie Silber, Kupfer oder Palladium bestehen. Diese sind notwendig, um Gold härter, belastbarer und formbarer zu machen.
Die Legierung beeinflusst nicht nur die Härte des Goldes, sondern auch seine Farbe, sein Verhalten beim Giessen und Schmieden und das „Gefühl“ des Metalls unter den Händen.
In der Schweiz ist klar geregelt, welche Legierungen zulässig sind und wie sie gestempelt werden müssen. Dieser Stempel befindet sich im Schmuckstück und gibt Auskunft über die Reinheit des verwendeten Edelmetalls.
Weissgold entsteht durch die Beimischung von Silber und Palladium
Gelbgold durch Silber und Kupfer im klassischen Verhältnis
Roségold durch einen höheren Kupferanteil
Rotgold fast ausschliesslich durch Kupfer, was den intensiven Ton erzeugt
Auch andere Edelmetalle finden gelegentlich Verwendung:
Silber, das weisseste und am stärksten reflektierende Metall
Palladium, grauweiss und leicht
Platin, besonders widerstandsfähig, mit einem feinen Blaustich
Jedes Metall bringt seinen eigenen Charakter mit – und macht jedes Schmuckstück einzigartig.
Schmuck aus Edelmetallen ist grundsätzlich pflegeleicht. Dennoch lagern sich im Alltag mit der Zeit Schmutzpartikel in Fassungen oder Vertiefungen ab.
Diese lassen sich am einfachsten in einem Ultraschallgerät entfernen.
Wer kein solches Gerät besitzt, kann Schmuck auch unkompliziert mit einer weichen Zahnbürste und etwas Seifenwasser reinigen.
Vor allem Edelsteine gewinnen durch regelmässige Reinigung wieder an Strahlkraft.
Schmuckstücke, die in meiner Goldschmiede entstanden sind, dürfen jederzeit zu mir zurückkehren.
Ich biete eine kostenlose Reinigung und Kontrolle an – damit Ihr Schmuck auch nach Jahren so schön bleibt wie am ersten Tag.
Eine regelmässige Überprüfung bewahrt nicht nur den Glanz, sondern stellt sicher, dass Fassungen stabil bleiben und Verschlüsse zuverlässig funktionieren.